Unsere Puppenspieler.....

 

sind alle sogenannte Quereinsteiger und haben den Beruf des Puppenspielers nicht erlernt bzw. studiert. Doch alle haben das große Talent, ihre Gefühle und Emotionen, ihre Musikalität mit Präzession auf die Figur zu übertragen. Es dauert allerdings bis zu zwei Jahren, bevor ein Spieler die Marionette richtig beherrscht. Zwar müssen unsere Puppenspieler nicht selbst sprechen, da die Stimmen, die Musik und die Geräusche vom Band kommen. Doch müssen sie den gesamten Text mit Spielablauf verinnerlichen, um ein perfektes Spiel zu präsentieren. Dies bedarf viel Probenzeit mit viel Kraft und Schweiß, bis sich der Premierenvorhang öffnen kann. Bis eine Inszenierung von der Konzeption bis zur Umsetzung steht, vergeht midenstens ein Jahr. Natürlich sind auch Ton und Licht bei uns sehr wichtig. Wir verfügen über eine moderne Licht und Tonanlage, die von einem Techniker betreut wird. Auch er muß über die genauen Abläufe im Spiel Bescheid wissen. Für jede Inszenierung werden neue Figuren geschnitzt, Kulissen und Requisiten entworfen und gebaut. Auch hier bringen sich alle ein. Jeder ist für alles mitverantwortlich und steht letztendlich mit seinem Namen für das Geschaffene. Immer sind wir auf der Suche nach zuverlässigen, flexiblen Mitspielern. Das Handwerk des Marionettenspiels kann man erlernen. Was man nicht kann, ist, bei uns reich werden. Denn die Einnahmen gehen größten Teils in die neuen Inszenierungen oder Neuanschaffungen. Doch das Kinderlachen ist auch Reichtum. Ein sehr schöner sogar. Und so machen uns die Kinder nach jeder Vorstellung reicher.

 

 


Rennsteig-Herberge






copyright © 2013 Christian Lusky | Suhler Marionetten Theater